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Einsatzübung der FFI

Brand in einer Schreinerei in Igstadt

Dichter Rauch steigt aus den Fenstern, Flammen züngeln im Innern des Gebäudes und die Rauchwarnmelder Piepsen im unverkennbaren schrillen Ton in der Schreinerei der Altmünsterstraße in Igstadt. Die Anwohner versammeln sich und beobachten das Geschehen.
Wenige Augenblicke später ertönte am Sonntagmorgen bei allen aktiven Mitgliedern der Feuerwehr Igstadt das bekannte Alarmierungsgeräusch Ihres Funkmeldeempfängers.
Als Alarmstichwort war ein bestätigtes Feuer in der Altmünsterstraße gemeldet.

Dieses Szenario hatten sich die zwei Organisatoren Denis Feck und Erik Dahlhäuser aus der Einsatzabteilung für Ihre Kameraden ausgedacht. Schon Tage vorher wurde Übungsmaterial geordert und präpariert sowie das Innere des Gebäudes vorbereitet. Alles wurde im Geheimen vorbereitet damit die Übung auch unter reellen Bedingungen und einsatznah stattfinden konnte.

Kurze Zeit nach der Alarmierung rückten die zwei vollbesetzten Fahrzeuge zum Einsatzort aus. Beim Eintreffen der Igstadter Einsatzfahrzeuge verschaffte sich der Gruppenführer Martin Schmidt sofort einen Überblick über die dargestellte Lage. Der Angriffstrupp rüstete sich umgehend mit schwerem Atemschutz aus, denn es stellte sich bei der Erkundung heraus, dass nicht die Brandbekämpfung, sondern die Rettung von zwei im Gebäude vermissten Personen oberste Priorität hatte. Nach dem Kommando des Gruppenführers wurden Wasserversorgung und Schlauchleitungen gelegt, sowie die Einsatzstelle abgesperrt.
Eine besondere Herausforderung war das Aufstellen der vierteiligen Steckleiter im engen Innenhof. Um im 2.Stockwerk nach Personen suchen zu können, musste ein weiterer Trupp unter schwerem Atemschutz über diesen Weg ins Gebäude vorgehen.
Die Personen, dargestellt durch 80 kg schwere Übungspuppen, wurden aus dem Erdgeschoss und dem 2. Obergeschoss mittels Bandschlingentechnik zügig gerettet, so dass dann die Brandbekämpfung stattfinden konnte.
Kurz darauf wurde die Meldung: „Feuer aus“ über den Übungskanal an die Einsatzkräfte gemeldet.
Die Anwohner und vielen kleinen Zuschauer spendeten den Igstadter Feuerwehrleuten einen großen Applaus für die geleistete Arbeit.

Im Gerätehaus wurden die Kameraden dann ein zweites Mal überrascht, dieses Mal mit einem tollen Mittagsessen, welches der Vereinsvorsitzende Thomas Rossmann mit dem Vorstand und den Frauen der Aktiven vorbereitet hatte. Man nutze die Zeit zum Erfahrungsaustausch zur Übung und der Nachwuchs der Kameraden konnte sich unter fachkundiger Anleitung mit Fahrzeug und Gerätschaften vertraut machen. Die Organisatoren bedankten für die Unterstützung der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, den Firmen LichtundTon24 sowie der Schreinerei Dahlhäuser für die Unterstützung.

Und auch der Wehrführer Benjamin Heckl zeigte sich mit dem Ablauf bei dieser geheimen Einsatzübung und dem guten Ausbildungsstand der Kameraden sehr zufrieden, denn auch er wurde, wie alle anderen Kameraden, von der geheimen Einsatzübung überrascht.

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