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An der Linde

Ortsbeirat in kürze

Der Ortsbeirat beschließt den Neubau des Anbaus der Peter-Rosegger- Schule - Kosten: 5.150.000.-€ - Baubegin: Januar 2017 - Bauzeit: ca 2 Jahre - Baustelleneinrichtung auf dem Lindenplatz - Kriegerdenkmal und Lennetisch werden "eingemottet" - Ortsbeirat und Bürger sollen bei der Neugestaltung mit ins Boot genommen werden - Strom.- und Wasseranschluß für Veranstaltungen sind versprochen -

Peter-Rosegger-Schule

Nun also doch.
Wie am 16.12.2015 in beiden Wiesbadener Tageszeitungen zu lesen ist, wurde der Investitionstop für Wiesbadener Schulen aufgehoben. Das würde, für Igstadt bedeuten, dass nun doch die so umstrttene Erneuerung des Anbaus erfolgen würde. Ein Zeitplan geht aus dem Bericht nicht hervor.

Schulneubau

Mit dem Schulneubau wird es wohl erst einmal nichts. Der Investitionsstop der Stadt Wiesbaden betrifft auch die Peter-Rosegger-Schule. Laut den Wiesbadener Tageszeitungen sind die betroffenen Schulen informiert worden. Für was, dann der Aufwand einer Bürgerfragestunde, am vergangenen Montag betrieben wurde erschließt sich dann nicht. Zu diesem Zeitpunkt wussten die einzelnen Dezernenten bereits von den gekürzten Mitteln die Ihnen zu Verfügung stehen.

Bericht des Tagblattes zum Thema Schulneubau

Kommentar

Viel Lärm um "dann doch" nichts?
Monatelanges Tauziehen um den Platz an der Linde und den Anbau der Schule gipfelte am Dienstag, anlässlich der "VorOrt-Tour", in eine fast schon aggressive, in manchen Teilen respektlos geführte Diskussionsrunde. Eine Diskussion, die die Generationen in Igstadt teilt. Die Befürworter des Neubaus der Peter-Rosegger-Schule (die so genannten Jungen), die ihre vorgezogene Mai-Kundgebung, an diesem Dienstag, abhielten und der HGV und OGV (die so genannten Alten) die vor kurzem erst den Platz an der Linde als Igstadter "Wahrzeichen" für sich entdeckten, hinterließen nicht den Eindruck der immer so hoch gelobten Einheit Igstadts und das ist noch milde ausgedrückt. Auch der Ortsbeirat machte, mit seinem abgegebenen Schweigegelübde, was selbst den Oberbürgermeister verwunderte, in dieser Sache keine gute Figur und stärkte bestimmt nicht das Vertrauen in die Ortsvertretung.
Doch was musste man heute Früh in dem Artikel“ Hiobsbotschaften vor Ort“ in den Wiesbadener Zeitungen lesen und ich zitiere wörtlich: “Wobei Oberbürgermeister Sven Gerich im Kulturetat kaum Spielraum für die Maßnahme an der Peter-Rosegger-Schule sieht“, wie er im kleinen Kreis verriet."
Dies hört sich sehr verdächtig nach einem Nein an. Nun fragt man sich, was die ganze Aufregung gebracht hat.
Antwort:
Nichts, außer einer zerstrittenen Igstadter Bürgerschaft, einen Ortsbeirat der viel an Vertrauen eingebüßt hat und die Erkenntnis, wenn es um eigene Interessen geht, ist es mit der Dorfgemeinschaft nicht weit her.

Brief eines Elternteils

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,
sehr geehrte Mitglieder des Ortsbeirates Igstadt,
sehr geehrter Herr Stadtrat Nehrbaß,

ich möchte mit diesem Schreiben im Namen vieler Eltern der Peter-Rosegger-Schule, ihren Lehrern und Betreuern Stellung beziehen zu den zahlreichen Beiträgen Ihrerseits zum Schulerweiterungsbau und unseren dringenden Wunsch und Bedarf zu diesem Bau darstellen.

Erst einmal möchte ich mein Verständnis für den Ärger der Vereine über die Vorgehensweise bei der Beteiligung aller zu diesem Projekt äußern. Hier gilt es aber zukünftig im Planungsprozess etwas zu ändern (was der Stadt obliegt – Bürgerbeteiligung vorab usw.). Wir sind hierzu nicht Ihr Ansprechpartner.
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Einfach nur schade



Was ist eigentlich in dem kleinen und liebenswerten östlichen Vorort Igstadt los?
Fakt ist, die Grundschule ist zu klein für die Schulkinder und die Betreuung. Fast 70 Kinder und ein Büro in zwei Containerräumen, zusammen kleiner als ein Klassenraum. Die Nutzungsgenehmigung für die Container läuft zum wiederholten Male aus …
Das Schulamt hat glücklicherweise entschieden, hier Abhilfe zu leisten und einen Schulerweiterungsbau ausgeschrieben. Mehrere Architekturbüros haben geplant und ein Entwurf wurde ausgewählt und zwar von Fachleuten und den zuständigen Gremien.
Leider sieht ein solches Verfahren nicht die sofortige Beteiligung der Bürger vor Ort vor, darüber kann man streiten, dies ist aber nun mal so in Hessen. Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie gelten vielen als Fortschritt. Bedenklich ist allerdings zuweilen der Stil der Debatte! Wenn wie in Igstadt der Ortsbeirat darauf beharrt, dass seine Mitglieder als gewählte Repräsentanten auch Jenen eine Stimme geben, die sich nicht unmittelbar am politischen Prozess beteiligen - dann gelten sie als ignorant und werden angeschuldigt.
In einer Demokratie sollte es auch nicht so sein, dass diejenigen, die am lautesten rufen und am heftigsten ihre Partikularinteressen vertreten, Recht bekommen. Die derzeit medial recht aktiven Vertreter des Heimat- und Geschichtsvereins sowie des Obst- und Gartenbauvereins repräsentieren meinem Empfinden nach nicht die Mehrheit der Igstädter Bürger. Ich denke auch an die vielen Mitglieder im Turnverein, im Fußballverein – hat auch mal jemand den Schützenverein, den Landfrauenverein usw. befragt?
Alle Beteiligten wollen den schönen Platz an der Linde erhalten, auch wenn dessen Nutzung meiner Meinung nach momentan doch ein wenig hochgespielt wird. Der Platz wird durch den Neubau aufgewertet, darüber hinaus erhalten die Igstadter Bürger einen zusätzlichen, barrierefreien Versammlungsraum.
Und ohne Zweifel – nicht erst heute wird sehr gute Arbeit in der kleinen Grundschule geleistet – dies stand nie zur Debatte!
Es wäre schön, wenn sich alle Vereine, die Schule und die in Schulgremien engagierten Eltern wieder um Dinge kümmern könnten, für die sie sich haben wählen lassen. Darüber hinaus sollte man das politische Mandat und die Gestaltungsmöglichkeiten der gewählten Ortsvertreter nicht völlig beschneiden. Auch so entsteht Politikverdrossenheit.

Ulrike Scherer
(Mutter eines Igstädter Schulkindes und Teil einer Familie, die schon seit vielen Generationen in Igstadt lebt)

Leserbrief aus dem Erbenheimer Anzeiger

Wir zitieren wörtlich einen Leserbrief aus dem Erbenheimer Anzeiger (17.04.2015) von Dr. Wolf-Rüdiger Schmidt (früher selbst im Schulelternbeirat, 15 Jahre im Ortsbeirat, Ortsvorsteher 1981
An alle besorgten Eltern der etwa 100 Peter-Rosegger-Schüler in Igstadt zunächst die Bitte, sich selbst sowohl als Bürger Igstadts zu sehen, die gerne in diesem schönen, gewachsenen Vorort le- ben wollen, wie selbstverständlich auch als elterliche Interessenvertreter ihrer Kinder, die natürlich die bestmögliche Schulbildung bekommen sollen. Unbestritten in jedem Fall sollte sein, dass alle Aspekte der dörflichen Entwicklung bei jeder Planung und Veränderung zu beachten sind. So etwas versteht man allerdings nur dann, wenn man selbst ein Gefühl für das Dorf und seine Geschichte hat.
Ja, wir, die Igstadter können stolz sein auf unsere Schule. So findet die Musikerziehung hier und darüber hinaus große Anerkennung. Man will besser sein als andere. Und die Pädagogik soll reformorientiert sein. Unbestritten und dutzendfach zu bezeugen ist jedoch auch, dass Eltern schon früher stolz auf ihre Schule waren, ja, dass nicht wenige Familien im Lauf der letzten Jahr- zehnte nach Igstadt zogen, weil die Igstadter Schule, etwa mit Schulleiter Klaus Feine-Koch und seinem Team, den allerbesten Ruf im weiten Umkreis hatte. Zum Beispiel als eine der ersten Schulen mit festen Öffnungszeiten, mit Wochenplanunterricht, vereinfachter Ausgangsschrift
Leserbrief
und freier Arbeit, als Schule, in der Reform-pädagogik kein Fremdwort war, in der Kinder „mit Herz und Hand“ von motivierenden Lehrer/Innen lernten, vieles selbst zu tun, selbst Probleme zu lösen – eine Schule übrigens, aus der vielfach selbstbewusste Handwerker, Unternehmer, Ingenieure, Lehrer, auch Hochschullehrer u.a. hervorgingen. Aber dies nur nebenbei, um auch dem früheren guten Namen der Schule gerecht zu werden.
Darum jedoch geht es jetzt gar nicht. Es geht um einen Erweiterungsbau der Schule direkt neben einem der drei Identitätsorte des 1000 Jahre alten Dörfchens im Osten Wiesbadens; es geht um den Lindenplatz mit einer einst bewusst eröffneten Westsicht über die Berge des Rheingaus bis tief nach Rheinhessen. Und mit einem fast 200 Jahre alten besonderen Steintisch, dem „Lenne- tisch“ und einem „Kriegerdenkmal“, mit dem sich viel Historisches verbinden lässt. Und es geht um den Abriss eines erst vor 15 Jahren gebauten Schultraktes, um Platz zu schaffen für einen neuen Erweiterungsbau, der ganz dicht und dreigeschossig den historischen Lindenplatz nach der Sicht- seite hin meterhoch abgrenzen wird.
Sicher, es soll gebaut werden. Aber nicht im Handstreich, nicht ohne auch die Interessen und Wünsche des Dorfes mit an- zuhören, nicht so, dass ein Jahr lang ein „Schweigegebot“ ange- ordnet wird und die Pläne dann kurz vor der Auftragsvergabe eher zufällig ans Tageslicht kommen – und jetzt plötzlich mit dem erstaunlichen Hinweis, diese Pläne seien alternativlos. Ohne deren Realisierung werde die Schule demnächst geschlossen, wurde gesagt. Oder es gebe 10 Jahre lang keine schulische Baumaßnahme mehr für Igstadt.
Ist das Demokratie, Bürgerbeteiligung, Transparenz, die von oben so gerne und mit Recht propagiert werden?
Liebe Eltern der Peter-Rosegger-Schüler, das kann man doch wohl verstehen: Wir wollen, dass die Wünsche des Dorfes nicht für „belanglos“, wie erklärt, angesehen
werden. Das sind nicht nur Wünsche des Heimat- und Geschichtsvereins, sondern auch die des Obst- und Gartenbauvereins, auch der Feuerwehrjugend, der Kerbegesellschaft und vieler an- derer, wie sich jetzt mehrfach gezeigt hat. Deshalb wollen wir in Igstadt noch einmal über Alter- nativen, die es durchaus gibt, in einem Dialog zwischen (Schul-) Verwaltung, Politik und Bürger- schaft nachdenken. Das ist doch wirklich nicht zu viel verlangt. Auch angesichts der Tatsache, dass der Abriss eines erst 15 Jahre alten Gebäudes bei den bekanntermaßen klammen öffentlichen Kassen auch des nochmaligen Nachdenkens wert wäre, zumal Alternativen für mehr Räumlich- keiten durchaus vorliegen.
Es muss natürlich der gute Wille vorhanden sein, die Interessen eines lebendigen, auch der Ge- schichte verpflichteten Dorfes mit den Notwendigkeiten der Igstadter Schulentwicklung in Ein- klang zu bringen. Gegenseitige Unterstellungen, gar Erpressungen im Stil eines „Entweder das oder nichts“ dürften dem in Wiesbaden gewünschten Bürgerdialog allerdings erheblich entgegen stehen.

Der Oberbürgermeister schreibt an den HGV

Wir zitieren wörtlich aus dem Schreiben des Oberbürgermeister Sven Gerich an den HGV vom 02.04.15. Dieses Schreiben ist im Original, auf der Homepages des HGV, nach zu lesen.

"Ohne mich in die fachlichen Planungen zum Schulerweiterungsbau einmischen zu wollen, so stelle ich doch Ihre Betroffenheit im Hinblick auf die aus Ihrer Sicht fehlende Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger fest. Ich werde daher Stadträtin Scholz empfehlen, den derzeitigen Sachstand umfassend Ihnen bzw. allen Igstadterinnen und Igstadtern vorzustellen und im Rahmen einer Bürgerversammlung zu diskutieren. Mein Ziel ist es - wie in Ihrem Brief dargelegt - einen Dialog zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung zu ermöglichen. Dies sollte m. E. bei jedem Bauprojekt, bei dem unterschiedliche Meinungen und Interessen im Spiel sind, ermöglicht werden, um im Fall des Schulerweiterungsbaus ganz im Sinne "im Ergebniss sowohl die Bedürfnisse der Schule wie auch die der der Bürginnen und Bürger und der Vereine zu berückschtigen.

Ich bin sicher, dass in einem Dialog mit allen Beteiligten, dem die Information über den aktuellen Planungsstand vorausgeht, eine gemeinsame Lösung gefunden werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Gerich

Laut HGV, trägt das Schreiben den Poststempel vom 08.04. und ging am 09.04.15 ein.

Leserbrief aus dem Erbenheimer Anzeiger

Wir zitieren wörtlich aus dem Erbenheimer Anzeiger vom 10.04.2015:
Besorgte Eltern der Peter-Rosegger-Schule können nicht verstehen, wie der von den Eltern der Schule gemochte Platz an der Linde – auf einmal wichtiger erscheint, wie der dringend not- wendige Schulneubau, heißt es in einem Leserbrief von Kirsten Benecke. U.a. wird darin ausge- führt:
„Die „historische Sichtachse wird dem Zentrum Igstadts“ genommen, so äußert sich der Heimat- verein.
Das ist in den Augen der Eltern jedoch nicht der Fall. Denn das geplante Staffelgeschoss ist etwas zurückgesetzt und wirkt somit nicht wie eine erdrückende Gebäudefront. „Der im Wettbe- werbsentwurf vorgelegte Gebäudeteil ist optisch sehr ansprechend und passt sich dem bishe- rigen Schulbau hervorragend an. Dadurch wird der Platz an der Linde eine Aufwertung erhalten“, sind sich die Eltern sicher. „Und der unansehnliche Hang auf dem Schulgrundstück fällt weg“.
Das Interesse der Heimat- und Geschichtsvereins- Mitglieder, die am Freitag vor zwei Wochen zu einem Meinungsaustausch auf der Linde eingeladen hatten, galt nicht wirklich der momentan bri- santen Lage der Peter-Rosegger- Schule.
Die Räumlichkeiten für die ab nächstem Schuljahr kommende Ganztagsschule fehlen komplett! Seit Jahren sind die 70 Betreuungskinder in zwei Containern untergebracht, davon wird ein Raum gleichzeitig als Betreuungsbüro genutzt! Bei schlech- tem Wetter müssen Räume in der Schule gefunden werden, was oft sehr schwierig ist, da am Nach- mittag 57 Kinder an Musikin- strumenten ausgebildet werden und verschiedene Arbeitsgemeinschaften am Laufen sind.
Auf das reformpädagogische Konzept (Unterricht nach Maria Montessori) der Igstadter Grund- schule sind die Eltern der Peter Rosegger Schule besonders stolz.
Kein öffentlicher Träger in- und um Wiesbaden kann hier stand- halten.
Um die dafür notwendigen Lernbedingungen für die jetzigen- und den zukünftigen Kindern Igstadts weiter anbieten zu können, bedarf es definitiv mehr Platz.
„Wir brauchen mehr Raum zur differenzierten Arbeit“, fordert der Förderverein.
Von 600 Quadratmeter fehlender Fläche spricht die Schulleiterin Lucia Kurth.
Ihr hat die Grundschule, die im Übrigen als musikalische Grund- schule ausgezeichnet wurde, den guten Ruf über Wiesbadens Grenzen hinaus zu verdanken! Frau Kurth hat mit viel Eigen- initiative und im Einklang mit der Elternschaft die Schule dahin ge- bracht, wo sie jetzt steht.
Das neue Konzept des Architekturbüros BGF+ beinhaltet erst- klassige Lösungen für alle Bereiche entsprechend der Standards,
die für Wiesbadener Schulen gelten. Die Stadt Wiesbaden ist bei allen Planungen sehr bemüht, der schulischen Arbeit Rechnung zu tragen.
Die Eltern sorgen sich mittlerweile ernsthaft darüber, dass das Schulamt als Bauträger, der kleinsten Schule Wiesbadens, den zugesagten Neubau einfach stoppt und die Gelder in andere Projekte steckt, wenn diese Art der Argumentation gegen den Neubau so weitergeht und die Grundschule mit einer anderen Grundschule zusammenlegt.“
Im Namen besorgter Eltern der Peter-Rosegger-Schule Kirsten Benecke.

Auf der Homepage des HGV ist zu lesen:

Wie Frau Schuldezernentin Rose-Lore Scholz am 8. April 2015 informierte, ist der derzeitig vorliegende Siegerentwurf zur Schulerweiterung alternativlos. Der Bau wird in seiner Lage und seiner Kubatur so errichtet werden. Aus dem Siegerplan vom Frühjahr 2014 wird nun die Ausführungs- und Beschlussvorlage für den Magistrat erstellt. Der Magistrat leitet die Vorlage weiter an den Ortsbeirat zur Beschlussfassung. Der Ortsbeirat wird in einer Sondersitzung, voraussichtlich im Frühsommer 2015, zu der auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen ist, beraten und beschließen. Auch Vertreter des Schulamtes werden anwesend sein, das Bauvorhaben erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen.\cb3 Der Vorschlag des HGV, Alternativplanungen im Rahmen eines Runden Tisches mit allen Beteiligten zu erörtern, wurde mit Hinweis auf aktuelle baurechtliche Vorgaben abgelehnt. Formaljuristisch ist dieser Vorgang korrekt. Allerdings hätten wir uns eine frühzeitigere Einbindung in den Planungsprozess gewünscht. Sie erinnern sich: Vom Frühjahr 2014 bis Frühjahr 2015 durfte über die Pläne nicht gesprochen werden, da diese noch nicht "fertig" waren. Die Öffentlichkeit hat per Zufall durch die Veröffentlichung im Internet durch das Siegerbüro davon erfahren. Es bleibt festzuhalten, dass die historische Qualität des Lindenplatzes  durch die geplante Positionierung und Dimension des Schulerweiterungsbaus unwiederbringlich zerstört wird. Ob der Charme des Platzes bei der Neugestaltung nach Abschluss der Baumaßnahmen ansatzweise wieder hergestellt werden kann, ist eine neue Aufgabe. Wir hoffen sehr, dass in diesem Verfahren Bürgerbeteiligung und Transparenz von Beginn an Berücksichtigung finden.

Stellungnahme

Mit großem Interesse habe ich auf der HGV-Homepage den Bericht über das Treffen auf der Linde, an dem ich leider nicht teilnehmen konnte, nachgelesen. Ich hatte in meinem Schreiben an den HGV von der Chance gesprochen, die in dem nun gegebenen zeitlichen Ablauf gesehen werden kann. Die unten aufgeführten vier Kernsätze decken sich mit meinen Intentionen, das schulische Angebot auch räumlich zu optimieren und den Lindenplatz attraktiver zu gestalten. Ich sehe einen großen Fortschritt gegenüber der ursprünglichen Beschlussfassung des HGV-Vorstands, nach der Denkmal und Lennetisch "in keiner Weise weggebracht, verändert oder anderweitig umgesetzt werden" sollten. In diesem Sinne erhoffe ich mir von den weiteren Zusammenkünften und Besprechungen sachlich-konstruktive Fortschritte und werde sie gerne unterstützen und begleiten.
Mit den besten Grüßen
Helmut Nehrbaß

Ca. 50 Interessierte zum Meinungsaustausch

Auf betreiben des HGV-Igstadt trafen sich am Freitag, den 27.3.15, interessierte Bürger um das neueste zum Thema „an der Linde“ zu erfahren. Unter den Anwesenden waren auch die Ortsvorsteherin Christel Ruckes (CDU), Anita Hebenstreit (SPD), die Rektorin der Peter Rosegger-Schule Frau Kurth, sowie weitere Mitglieder des Ortsbeirates.
Der HGV-Vorsitzende Dr. Michael Weidenfeller stellt bei seiner Begrüßungsrede fest, dass hier keiner an den Pranger gestellt werden soll und man auch keineswegs gegen den Schulanbau sei. Es geht ganz allein um das Mitspracherecht der Igstadter Bürger,um eine für alle akzeptable Lösung, für den Platz an der Linde, zu finden.
Frau Ruckes meldete sich zu Wort, um das stark kritisierte Verhalten des Ortsbeirates über Informationspolitik zu erklären. Der Ortsbeirat und die Schulleitung seien, anlässlich der Vorstellung des Neubau Konzeptes, im Sommer 2014, zum Stillschweigen verpflichtet worden. Dies wurde auch von Frau Kurth bestätigt. Frau Kurth erklärte weiter, dass dieser Schulneubau höchste Priorität hat und das sie sehr erstaunt war, als sie über die Aufregung gegenüber des Neubaus bzw. um den Platz aus den Medien erfahren habe. Sie selbst hätte ganz selten jemanden den Platz nutzen sehen und auch nichts über die Bedeutung des Lindenplatze für Igstadt, in den Jahren ihrer Tätigkeit, gespürt. Diese Aussage stieß auf Kritik einiger Anwesenden. Der erste Vorsitzende der Igstadter Kerbegesellschaft Erik Dahlhäuser, appellierte dann an alle eine gemeinsame Lösung zu finden. Zum Abschluss dieses Abends versprach Frau Ruckes noch einmal, wenn die Pläne den Magistrat durch laufen haben, wird es ein Gespräch mit allen Verantwortlichen geben.
Es wird spannend sein weiter zu verfolgen, wie die Interessen der Schule/Eltern und der interessierten Igstadter Bürger unter einen Hut zu bringen sein werden.

Bilder vom Meinungsaustausch "An der Linde"

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Sollte jemand mit der Veröffentichung eines Fotos nicht einverstanden sein, bitte eine Mail schreiben.

Stadtrat Helmut Nehrbaß

Stadtrat Helmut Nehrbaß schreibt einen Brief an HGV Vorsitzenden Dr. Michael Weidenfeller und bietet seine Hilfe zur Vermittlung an.
Hier der Brief zum nachlesen. [77 KB]

Aktuell

Das Architekten Büro BGF+ scheint ein bisschen Brisanz aus der Debatte nhemen zu wollen. Sie haben die Formulierung, auf ihrer Homepage, zum Erweiterungsbau geändert. Hier die beiden Texte zum Vergleich:

Alter Text

BGF+ freut sich über den Auftrag zur Erweiterung der Peter-Rosegger-Schule in Wiesbaden-Igstadt. Das Konzept von BGF+ setzte sich erfolgreich unter den insgesamt fünf Architekten-Entwürfen durch. Das Bestandsgebäude der reformpädagogischen Grundschule erhält ein frisches, freundliches Gesicht. Der dreigeschossige Erweiterungsneubau bietet mit rund 1.200 m2 Nutzfläche den Grundschülern zukünftig mehr Entfaltungsfreiraum und ein komplett barrierefreies Schulgebäude.

Neuer Text:

BGF+ freut sich über die erfolgreiche Teilnahme im Wettbewerb um den Auftrag zur Erweiterung der Peter-Rosegger-Schule in Wiesbaden-Igstadt. Das Konzept von BGF+ setzte sich erfolgreich unter den insgesamt fünf Architekten-Entwürfen durch. Zusammen mit Schulamt und der WIBau GmbH wird weiter an dem Entwurf gearbeitet.

Heimat und Geschichtsverein

Der Heimat.- und Geschichtsverein läd am Freitag den 27.03.2015 ab 16:30 Uhr zu einem Meinungsaustausch alle interessierten Igstadter Bürger an die Linde ein. Geplantes Veranstaltungsende ist um 18:00 Uhr angedacht.

Heimat und Geschichtsverein

Der Heimat und Geschichtsverein lehnt den bereits angenommenen Entwurf der Fa. BGF+ ab. Mit einem Schreiben an den Ortsbeirat, das unter anderem auch an den Wiesbadener Oberbürgermeister gerichtet wurde, fordert der HGV eine runden Tisch einzuberufen. An diesem Gespräch sollen der Ortsbeirat, die Schule, die zuständigen städtischen Ämter und die Vereine teilnehmen.
Hier könnt Ihr Euch das Schreiben des HGV downloaden. [413 KB]

Obst und Gartenbauverein

Der Obst und Gartenbauverein hat eine Resolution zum Platz an der Linde verfasst und der Ortsvorsteherin zu kommen lassen.
Hier das Schreiben als Download. [99 KB]

Bericht aus dem Tagblatt über den Abend des HGV

Stellungnahme der SPD

Der Ortsbeirat wurde im Juli 2014 über das Konzept der Fa. BGF+, des Umbaus der Peter-Rossegger-Schule informiert. Dies wurde, als noch nicht Finale Lösung vorgestellt und man hörte nichts mehr. Da es bis mitte Dezember keine Informationen seitens der Stadt gab und dann auch, der HGV die Anfrage stellte, was an den Gerüchten über den Umbau dran wäre, entschied die SPD-Fraktion den Antrag, auf Information zum Umbau der Peter-Rossegger-Schule, an die Stadt zu stellen.
Hier noch einmal der Antrag der SPD zum nach lesen [57 KB]

Schulneubau bereits beschlossene Sache - wusste der Ortsbeirat wirklich nichts???

Am letzten Dienstag, saßen wir noch alle zusammen und diskutierten über den Platz an der Linde. Die anwesenden Mitglieder des Ortsbeirats versicherten uns, dass mit dem Schulneubau noch nichts entschieden sei und man auch auf Anfragen beim Schulamt keine informationen erhalte. Internetrecherche eines Igstadter Bürgers brachte aber ein ganz anderes Szenario ans Licht. Der Neubau ist sogar schon an ein Architekturbüro vergeben.
Auf der Homepage der Fa. BGF+ kann man sich Bilder des Neubaus anschauen. Dass dies nicht nur ein Konzept ist, zeigt der Bildtext.
BGF+ freut sich über den Auftrag zur Erweiterung der Peter-Rosegger-Schule in Wiesbaden-Igstadt. Das Konzept von BGF+ setzte sich erfolgreich unter den insgesamt fünf Architekten-Entwürfen durch. Das Bestandsgebäude der reformpädagogischen Grundschule erhält ein frisches, freundliches Gesicht. Der dreigeschossige Erweiterungsneubau bietet mit rund 1.200 m2 Nutzfläche den Grundschülern zukünftig mehr Entfaltungsfreiraum und ein komplett barrierefreies Schulgebäude.
Wir haben Euch den Link auf die Bilder vom des Erweiterungsbaus und der Umgestaltung des Platzes hier eingestellt.

http://www.bgf-plus.de/projekte-1/bildung-und-schulen/peter-rosegger-schule.html

Sollte dieser Link aus irgendwelchen Gründen nicht mehr funktionieren, sind die Bilder beim HGV oder bei Igstadt-online.de auf Anfrage einzusehen.\Der Platz an der Linde wird durch die höhe des Neubaus sehr stark betroffen (Aussicht und Sonneneinstrahlung). Sollten die Bilder auch die Planung des Platzes zeigen, wäre dass das Ende des Platzes. Das Denkmal wirkt wie ein Frendkörper. Dies wiederspricht allem, für was die Igstadter sich am Dienstag ausgesprochen haben.

Igstadt-online.de hofft auf Stellungnahmen des Ortsbeirates.

Platz "An der Linde" muss ein Platz zum Feiern und Verweilen bleiben
Ca. 50 interessierte Igstadter trafen sich auf Einladung des HGV im Schützenhaus um über die Zukunft des Platzes informiert zu werden und Ihre Vorstellung zu diskutieren. Nach der Begrüßung und Informationen zum derzeitigen Stand durch Herrn Dr. Weidenfeller entbrannte eine lebhafte Diskussion.
Ein Fazit, das man nach einer Stunde ziehen konnte, stellt sich wie folgt:

1. Der Platz darf nach dem Neubau des Schulanbau nicht noch mehr von seinem einstigen Charme verlieren.
2. Das Denkmal gehört zu dem Platz.
3. Eine günstige postionierung des Denkmals, wäre wünschenswert.
4. Bei einer Umgestaltung sollte auf einen Starkstromanschluss undWasserversorgung geachtet werden.
5. Die Igstadter Bürger wollen ein Mitsprache Recht haben und nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

Heimat- und Geschichtsverein

Der Heimat und Geschichtsverein läd am Dienstag den 10.März.2015, um 19:30 Uhr ins Schützenhaus, zu einer Diskussionsrunde, alle Igstadter Bürger, zum Thema "Platz an der Linde" ein. In einigen Igstadter Vereinen wurde des öfteren die Umgestaltung des Platzes diskutiert. Nun bietet der HGV die Möglichkeit eines Gesprächs. Jetzt können die Igstadter mal zeigen, wie das immer so hoch gelobte Vereinsleben und das Intresse an Igstadt und der Zusammenhalt durch eine rege Beteiligung, funktioniert. Man darf gespannt sein.

Igstadt-online unterstützt den Aufruf des HGV und ruft die Igstadterbürger auf an der Diskussionsrunde teil zu nehmen. Bei der letzten Ortsbeiratssitzung kristalisierte sich schon, dass es kontroverse Ansichten über die Nutzung und die Gestaltung des Platzes an der Linde gibt.